Keylogger

Tastatureingaben-Rekorder

Keylogger

Ein Keylogger zeichnet heimlich Tastatureingaben auf, um Passwörter, Nachrichten und andere vertrauliche Eingaben abzugreifen. Er existiert als Software oder als kleines, zwischengeschaltetes Hardwaregerät. Sein Ziel ist das unbemerkte Mitlesen genau an der Stelle, an der Geheimnisse entstehen — der Tastatur.

Historie & Fakten. Software-Keylogger sind oft Bestandteil umfassenderer Schadsoftware oder von Spyware und übermitteln das Aufgezeichnete an den Angreifer. Hardware-Keylogger werden physisch zwischen Tastatur und Rechner gesteckt und sind durch Software allein nicht zu entdecken — sie erfordern eine Sichtprüfung. Weil Eingaben vor jeder Verschlüsselung mitgelesen werden, hilft selbst eine ansonsten sichere Übertragung nicht gegen das Abgreifen am Ursprung. Ausblick & Empfehlung. Gegen Software-Keylogger wirken die üblichen Endpunkt-Maßnahmen: aktuelle Systeme, Schadsoftware-Erkennung und das Beobachten verdächtiger Prozesse und ausgehender Verbindungen. Gegen das reine Mitlesen von Passwörtern ist die wirksamste Absicherung eine zweite Faktorauthentisierung (MFA): Selbst ein abgegriffenes Passwort genügt dann nicht. Bei physischem Zugang Dritter — etwa an öffentlich zugänglichen Rechnern — lohnt zusätzlich der Blick auf zwischengesteckte Hardware.
Keylogger — Tastatureingaben-Rekorder