IMSI

Internationale Mobilfunk-Teilnehmer-Kennung

International Mobile Subscriber Identity

Die IMSI identifiziert den Teilnehmer (die SIM) im Mobilfunknetz und ist damit das Gegenstück zur geräteseitigen IMEI. Sie ist auf der SIM gespeichert und setzt sich aus Landes- und Netzkennung sowie einer teilnehmerspezifischen Nummer zusammen. Wegen ihrer Sensibilität wird sie im Netz möglichst durch temporäre Kennungen ersetzt.

Historie & Fakten. Die IMSI gliedert sich in Mobile Country Code, Mobile Network Code und eine teilnehmerspezifische Kennung. Sie ist ein Stammdatum der Anmeldung im Netz; um sie nicht ständig über die Luftschnittstelle zu übertragen, arbeiten Netze mit temporären Identitäten. Berüchtigt sind sogenannte IMSI-Catcher, die durch Vortäuschen einer Basisstation Endgeräte zur Preisgabe ihrer IMSI bewegen können. Ausblick & Empfehlung. Datenschutzrechtlich ist die IMSI ein hochsensibles Identifizierungsmerkmal (PII), das eine Person über ihren Anschluss eindeutig nachverfolgbar macht. Neuere Mobilfunkgenerationen verschlüsseln die dauerhafte Teilnehmerkennung stärker, um Catcher-Angriffe zu erschweren. Für forensische und ermittlungsnahe Arbeit gilt: Der Umgang mit IMSI-Daten unterliegt strengen rechtlichen Schranken — sie sind kein frei verwertbares Beiwerk.
IMSI — Internationale Mobilfunk-Teilnehmer-Kennung